Geräte, die man sich ohne Touchscreen kaum mehr vorstellen kann

Handy - Smartphone mit Touchscreen

Es gab sie mal. Die Mobiltelefone mit Tasten. Wir drückten auf eine Taste und fühlten, wie sie sich unter unserem Daumengewicht nach unten drückte. Wenn auf unseren Tastendruck hin nichts passierte, drückten wir fester. Handys mit physischen Tasten sind aus unserem Alltag so gut wie verschwunden. Bei manchen Smartphones kann man sich das alte Gefühl der physischen Reaktion auf unseren Fingerdruck zurückholen, indem der Vibrationsmodus eingeschaltet wird. Das Handy vibriert dann leicht, sobald wir auf dem Bildschirm auf eine Stelle drücken. Richtige Tasten werden aber wohl kaum ein Revival erleben. Zu intuitiv ist die Bedienung über den Bildschirm mittlerweile.

Doch auch jenseits der Telefone sind Geräte mit Tasten immer weniger in unserem Alltag vorhanden. Im Gegenteil gibt es Geräte, bei denen wir uns kaum mehr vorstellen können, dass sie jemals ohne einen bedienbaren Bildschirm funktioniert haben.

Die ersten E-Book-Reader zum Beispiel hatten unten Tasten, mit denen man das Buch aussuchen und dann die Seiten vor und zurück blättern konnte. Heutzutage dagegen ist es Standard, dass ein E-Book-Reader selbstverständlich über einen Touchscreen verfügt.

Gleiches gilt für mobile Navigationsgeräte: Früher kamen diese häufig mit einer Tastatur oder einer Art Joystick. Mittlerweile bieten kaum noch Anbieter ihre Navigationsgeräte ohne Touchscreen an.

Doch auch größere Gegenstände sind heutzutage häufig mit einem Touchscreen ausgerüstet, während wir bis vor einigen Jahren noch Knöpfe drücken mussten: Hierzu zählen zum Beispiel verschiedene Automaten. Ob es um die Buchung eines Zugfahrscheines oder das Lösen eines Parkscheines geht: Häufig werden hier heutzutage bereits Touchscreens eingesetzt.

Bankautomaten zählen ebenfalls zu den Geräten, die bequem über die einfache Berührung des Bildschirms zu bedienen sind.

Selbst Pfandautomaten haben heutzutage immer seltener Knöpfe, sondern ein kleines Touch-Display, das den Befehl weitergibt, den Pfandbon auszudrucken.

Wann haben Sie das letzte Mal ein Paket entgegen genommen? Häufig unterschrieben Sie den Erhalt des Paketes auf einem Berührungsfeld.

Die Entwicklung hin zu weniger Tastaturen, Joysticks und Knöpfen hin zu immer mehr Geräten, die direkt durch einen Fingerdruck auf den Bildschirm zu bedienen sind, wird in Zukunft wohl noch weiter zunehmen. Der Grund dafür ist einfach: Immer genauer können die Bildschirme unsere Berührung in einen Datenimpuls umsetzen. Die Möglichkeiten von modernen Bildschirmen lassen sich fast in allen Bereichen nutzen: Küchengeräte, Autos, Getränkeautomaten – der Fantasie der Entwickler sind keine Grenzen gesetzt.

Wer weiß: Wenn die Entwicklung weiterhin so schnell fortschreitet, werden wir bald vielleicht den sprichwörtlichen Roten Knopf in ein Rotes Bedienfeld umtaufen müssen, damit nachfolgende Generationen verstehen, was wir damit meinen.