Katzenlaufrad: Der Klassiker für Nager nun auch für Samtpfoten

Kätzchen im Korb

Unsere vierbeinigen Lieblingssamtpfoten haben schon länger keinen Grund mehr auf ihre Haustierkollegen, den Hamstern, neidisch zu sein. Vor allem nicht wenn es um Spielausstattung geht, denn die wohl bekannteste Vorrichtung für die kleinen Säuger gibt es nun auch für Katzen: das Laufrad. Das Katzenlaufrad wurde entworfen um die körperliche und physische Gesundheit der Katze zu fördern, ohne dass diese das Haus verlassen muss. Obwohl frische Luft und das Erkunden der Außenwelt für die Miezen natürlich spannend und wichtig ist, gibt es immer wieder Momente, an denen dies nicht möglich ist. Beispiele wären Festlichkeiten, an denen viele Feuerwerke stattfinden, die den Tieren gefährden können oder Verletzungen, die es zwingen für einige Zeit im Haus bleiben zu müssen. Selbstverständlich ist das Laufrad auch ideal für Wohnungskatzen, diese können sich sogar besonders darüber freuen.
Aufbau und Benutzung

Sicherheit ist das Wichtigste, deswegen wurden die großen Hamsterräder auch minutiös durchgeplant, damit unseren Lieblingstieren ja nichts passiert. Das Rad wird in den meisten Fällen über Laufrollen angetrieben, welche im Basisteil integriert sind um Verletzungen zu vermeiden. Auch auf ein Plastikstecksystem wird verzichtet, ab- und umkippen ist so gut wie unmöglich. Die Räder bestehen aus wenigen Teilen, meist nur Rad und die Basis, in der Technik wie die Laufrollen integriert sind. Achsen und sonstige Teile sind aus Aluminium, um eine Korrosion zu vermeiden. Die Lauffläche ist mit Gummi oder Teppich ausgelegt, damit es die Tiere angenehm weich haben. Die Oberflächen sind meist gut versiegelt, somit ist das Reinigen auch kein Problem. Ist das Katzenrad erst einmal aufgebaut, kommt der nächste Schritt dran: die Katzen überzeugen es zu benutzen. Dies könnte einige Monate Training kosten, man kann versuchen die Tiere mit Leckerlis oder mit Spielutensilien auf das Rad zu locken, bis sie sich darauf von alleine wohl fühlen und verstanden haben wie es funktioniert.
Welche Vor- und Nachteile hat das Rad?
Die Samtpfoten sollten sich natürlich aus freien Stücken dazu entscheiden, das Gerät auszuprobieren. Ist dies der Fall, können die Bemühungen des Tieres mit positiver Verstärkung in Form eines Leckerlis belohnt werden. Zu viele sollten den Kätzchen aber nicht gegeben werden, schließlich soll das Laufrad besonders dicken und übergewichtigen Stubentigern helfen abzunehmen und ihr Leben bereichern. Vor allem für Hauskatzen sind neue Stimuli immer wichtig, die intelligenten Tiere brauchen geistige, sowie körperliche Betätigung. Der Mangel an Letzterer führt zu Übergewicht, die am meisten verbreitetste vermeidbare Krankheit bei den Katzen. Diabetes kann eine Folge davon sein und das Katzenlaufrad kann eine nützliche Hilfe sein um das Tier wieder halbwegs in Form zu bringen. Vorbeugen und das Tier erst gar nicht übergewichtig werden lassen ist natürlich die beste Lösung, letztendlich handelt es sich um agile Tiere, die Spiel und Bewegung lieben. Manchmal bleibt trotzdem nicht jeden Tag Zeit dem Tierchen hinterherzujagen, dann kann es die aufgestaute Energie am Laufrad auslassen. Man sollte das Tier mit dem Rad aber jetzt nicht auf sich selbst gestellt lassen, Katzen brauchen Abwechslung und so ein Gerät kann schnell monoton werden.